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Als Medienkonzern zählt ProSiebenSat.1 nicht zu den energieintensiv produzierenden Branchen mit hohem Ressourceneinsatz sowie komplexen, globalen Lieferketten. Wir haben daher gegenwärtig auch keine durch den Klimawandel bedingten finanziellen Folgen oder andere wesentlichen Risiken und Chancen für unsere Geschäftsaktivitäten identifiziert. 

Dennoch können wir einen Beitrag zur Verlangsamung des Klimawandels und zur Bewahrung unserer Umwelt leisten, indem wir ressourcenschonend handeln und zum Beispiel unseren Energieverbrauch sowie den CO2-Ausstoß durch gezielte Maßnahmen verringern:

Bereits im Jahr 2012 haben wir daher die Stromversorgung an unserem Hauptstandort Unterföhring bei München auf grünen Strom umgestellt. Ab 2017 wird die Abwärme der Rechenzentren zudem zu Heizzwecken der Bürogebäude genutzt. Außerdem hat ProSiebenSat.1 die Reiserichtlinie angepasst, sodass zum Beispiel die Strecke München – Frankfurt, eine der meist genutzten Verbindungen im Konzern, ab Januar 2017 von Mitarbeitern ausschließlich mit der Bahn als umweltfreundlichere Alternative zum Flugzeug zurückzulegen ist. Wir werden überdies bei der Auswahl von Stromanbietern, Entsorgungsunternehmen und anderen Partnern, bei denen Umweltaspekte eine zentrale Rolle spielen, künftig noch stärker auf entsprechende Standards achten. Beim geplanten Umbau des Campus-Areals in Unterföhring strebt der Konzern eine Nachhaltigkeitszertifizierung nach dem LEED-Modell an und entwickelt unter anderem ein entsprechendes Energiekonzept.

Green Seven

Durch unsere hohe Reichweite bei TV-Zuschauern und Internet-Nutzern können wir Umweltthemen in den Fokus rücken und so ein Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen schaffen. Bereits seit 2009 nutzt ProSieben die jährliche „Green Seven“-Themenwoche, um die TV-Zuschauer mit besonderen Programm-Highlights für eine nachhaltige und umweltfreundliche Lebensweise zu begeistern. Unter dem Motto „Save the Water“ rief der Sender vom 11. bis 17. Juli 2016 zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser als der Grundlage allen Lebens auf. 2017 steht die „Green Seven“-Woche unter dem Motto „Save the Ice“.

ProSiebenSat.1 hat für das Jahr 2016 zum zweiten Mal die CO2-Bilanz des Konzerns berechnet. Neben einer verbesserten Datenqualität des CO2-Fußabdrucks können somit erstmals Vergleiche zum Vorjahr gezogen werden. Dies bietet intern die Möglichkeit, an der Formulierung von qualitativen und quantitativen Zielen für die eigene Umweltleistung zu arbeiten. Bei der Ermittlung des CO2-Fußabdrucks haben wir uns an den Kriterien und Definitionen der Sustainability Reporting Guidelines (G4) der Global Reporting Initiative (GRI) orientiert. Die Kennzahlen wurden durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer unabhängigen betriebswirtschaftlichen Prüfung mit begrenzter Sicherheit auf Basis der für solche Prüfungen einschlägigen Standards ISAE 3000 und ISAE 3410 unterzogen.


Im Oktober 2016 ist die ProSiebenSat.1 Group mit dem „Best Improvement Award Germany (non public)“ in der Kategorie „CDP Climate Score“ ausgezeichnet worden. Im Performance Band wurde das Unternehmen auf Niveau C eingestuft. Die Non-Profit-Organisation CDP beurteilt laut eigenen Angaben jährlich die Klimaschutzleistung von Unternehmen im Auftrag von über 800 institutionellen Investoren mit einem Anlagevermögen von insgesamt rund 100 Billionen US-Dollar.